raise-d³: Milestone 2 geschafft, der Bausatz steht im Shop!

Ursprünglich lag der Fokus auf der Konstruktion von Drohnensystemen. Für die kompromissfreie Herstellung war mein Fabrikator aber einfach schlichtweg zu klein und konnte fast nur PLA drucken. Ich hab viel Zeit damit verbracht zu überlegen was ich mir für einen Drucker anschaffen sollte. Ich pendelte zwischen Ultimaker 2, Prusa Mk2 und Ryans MP3DP. Ich wollte aber zwingend ein Design das ich selbst relativ schnell anpassen kann, daher lag es nahe alles selbst entworfen zu haben um auch jeden Winkel des Aufbaus zu kennen und gleichzeitig tiefer in die Materie einzutauchen, da ich ja bisher das meiste Wissen bei Copter und Modellbau bzw Industrieelektronik erworben hatte.

Der erste Prototyp aus Siebdruckplatten vom örtlichen Baumarkt war schnell gebaut und hatte hohle 8mm „Linearwellen“ aus Aluminum. Das war natürlich die aller unterste Grenze und trotz der recht krummen  Leitspindeln sahen die Drucke relativ gut aus. Es gab deutlich Artefakte in Z aber für ein schnelles Konzept ganz erträglich.

Aus den gewonnen Erfahrungen und einem besseren Gefühl für das Design erwuchs dann der d³. Es war zur Abwechslung mal sehr entspannend nicht auf jedes Gramm wie im Copterbau achten zu müssen. Die jetzt eingesetzten 10mm Stahlführungen, die leicht zu beschaffen sind zeigten dann auch eine wesentlich höhere Genauigkeit und ich war wesentlich zufriedener mit dem gesamten Design. Als schwierig stellte sich jedoch das finden von größeren Ebenen Betten heraus. Dieses musste dann auch noch kompensiert werden da der Holzrahmen sich gern mal um wenige ,05 Millimeter bewegte. Durch den einbau des Servo ausfahrbaren Z-Tasters konnte das nun auch behoben werden, nachdem einiges an gefiddel mit dem Minitronics, an dem ich die Pins falsch abgezählt hatte, glücklich zu Ende ging.

Das ganze sollte auf kleineren Fräsen herstellbar sein als Außenmaß kam daher für meine kleine MPCNC 400 x 400mm in Frage daher auch die etwas untypische Bettform. Ich fand es wichtig alles so einfach wie möglich herstellen zu können und externe Dienstleister zu vermeiden. Zwar musste ich letztendlich doch extern fertigen lassen da meine Fräse nicht ganz rechteckig war, wodurch sich auch der etwas höhere Preis erklärt aber hey ich konnte immerhin die zwei Protoypen unkompliziert direkt fertigen. Derzeit wird das externe fertigen von http://teil-q.de übernommen die nebenbei auch sehr schönes Modellbauzubehör anbietet.

Ja was soll ich sagen. Ich bin wirklich sehr zufrieden mit dem Design. Sicher ist da auch etwas Subjektivität und Stolz dabei aber die Drucke laufen wirklich gut. Ich hatte bisher 5 verschiedene Drucker im professionellen Einsatz und alle waren sie irgendwo gut bis auf ein Modell das nicht zum zuverlässigen Drucken zu bringen war trotz des guten Druckbilds. Ich wollte einfach die gesamte Baufläche voll stellen können und nach Beendigung meine, oft auch mal komplizierten, Teile ohne Artifakte vom Bett nehmen und verwenden können. Dort bin ich nun endlich angekommen auch dank des tollen E3D- Titan das nach dem beheben der Kugellagerprobleme mit Ballistol sehr schöne Ergebnisse abliefert.

Damit ich weiter entwickeln kann, vom Teemaker bis zum Y6 Hexakopter, bin ich natürlich auch auf ein Einkommen angewiesen daher hab ich den kleinen schon erwähnten Shop eröffnet über den ich einen kleinen Teil der Entwicklungskosten decken möchte. Daher würde ich mich freuen wenn einige das Gesamtprojekt unterstützen möchten und nebenher die Bauzeit verkürzen.

https://raise-uav.com/projekte/raise-three-d/

Das ganze ist so Open-Source wie möglich gehalten. Mit Freecad bin ich einfach zu langsam obwohl ich damit eingestiegen bin, daher musste ich auf das für Maker und Bastler kostenlose Fusion 360 umschwenken. Es gibt dennoch ein STEP Modell für weitere Kompatibilität.

Teedroid- Hauptrahmen bereit für die Sensorintegration

Ich benötige  nach wie vor eine standardisierte und möglichst automatische Form der Teezubereitung. Da fast alle Teile bereits eingetroffen sind, wäre es schade dieses kleine Projekt nicht zu Ende zu führen.

Der Hauptrahmen ist gedruckt und jetzt geht es daran die Sensoren für das automatische erkennen der Teetasse und die Dosierung des Tees sowie die Absenkung des Teefilters mit den entsprechenden Sensoren und Motoren zu realisieren.

Es ist schon eine weile her das ich im Arduino was von Grund auf geschrieben habe, ich bin dennoch guter Dinge das ich die gewünschte Funktion mit relativ geringem Widerstand umsetzen kann. 😛

Gedruckt in weißem PETG. Das Profil braucht definitiv noch etwas finetuning.

raise-d³ BETA auf Thingiverse veröffentlicht

Da er nun schon längere Zeit am Käfig rüttelt, konnte ich nichts anderes tun als zumindest  die beta Version von meiner prusa I3 Interpretation in die Wildnis zu entlassen.

Meinen erhabensten Dank an folgende Vorreiter und Supporter:

  • Das RepRap Projekt (Die Basis)
  • Marlin Firmware Creators
  • Josef Prusa (I3 und Vorläufer)
  • Gina Häußge (Octoprint)
  • E3D
  • Ryan Ted Zellar (Ohne die MPCNC wäre ich nicht auf die Idee gekommen mir eine Fräse zu bauen)
  • Micha S.
  • gafu
  • Thomas Sanladerer (Motivation und Knowledge)
  • u.v.m

https://www.thingiverse.com/thing:2655471

Dokumentation etc. auf https://raise-uav.com/projekte/raise-three-d/ oder im Git repo (latest) hier

 

 

TeeDroid

Ich bin schon seit einiger Zeit auf der suche nach einer guten Teemaschine die mir einen wiederholbaren und unverfälschten Teegenuss ermöglicht. Es gibt eine recht große Bandbreite an Maschinen auf dem Markt aber keine wollte mir so richtig gefallen. Teilweise waren dafür auch die hohen Preise bei den sinnvolleren Maschinen verantwortlich.

Daher hab ich an einem Wochenende angefangen ein einfaches Konzept zu erarbeiten das halbautomatisch den Filtrationsvorgang übernimmt. Das kochen des Wassers überlasse ich dem Wasserkocher, den ohnehin jeder zu Hause stehen hat. Das finden einer geeigneten Brüheinheit mit 220 V und die Schwierigkeiten die damit einhergehen sind somit außen vor und zudem wirkt es sich positiv auf die Teilekosten aus.

Er soll später die Tassengröße erkennen und entsprechend den losen Tee, der oben im Behälter luftdicht gelagert wird, dosieren. Danach senkt er das Sieb in die Tasse ab und wartet auf heißes Wasser bevor er den Timer startet. Während der über den Poti eingestellte Timer läuft, hebt und senkt er das Sieb einige male, bevor er nach Ablauf der Zeit, das Sieb heraus fährt und einen Signalton abgibt.

Die Komponenten sind bereits eingetroffen. Genaueres dazu dann wenn der Hauptrahmen gedruckt ist und die jeweiligen Teile in Position.

Da es sich um ein Wochenendprojekt handelt wird es natürlich etwas dauern bevor der erste PoC fertig ist.

 

MPCNC – „Cornerdefender“

My MPCNC showed some significant flex on the four main feet. I wanted to solve this quickly with small amounts of material and without additional hardware, except screws.

It might look kind of funny and when you already modified your corners in some other way or got them low, the aren´t necessary I guess. If you still got most of the original parts, this little gem will help 🙂

Bring the two feet in place, screw them down and the clamp will bring up the tension on the struts.

Files Include modified feet.

https://www.thingiverse.com/thing:2548942

Printed Algae Bioreactor

I thought about building a automated plant care system for some time now. The main purpose was to grow camelia sinensis in a controlled environment, as my three attempts of growing it in a living room or balcony all failed after a year. I was unable to keep the conditions constant enough it seems. I gave up on that, as the grow rate of tea is too low to cover the necessary quantity anyway.

Instead I´m trying to revive my biotechnolgy knowledge and start a printable bioreactor design for cultivating algae. It is not targeted towards a specific species or purpose yet. The first goal is to test the printing process and finding a suitable material with a good transmission and suitable wavelength passthrough. Clear PETG should work as a starting point.

A quick sketch of the concept. The flattube design enhances the surface and therefore the optmum light yield.

I´m searching for suitable equipment that can be sterilized right now.

 

News!

I founded a little company called raise-UAV. The main advantage is the increased time for my projects and that was totally necessary when I look at my roadmap. 🙂

It is primarily focused on the development of open drone systems manufactured with 3D printing technology.

The printer and the mini ghost I´ve started here will be hosted on the company side to keep things easier. Other things not drone and printer related will be posted here on the kleingeist blog in detail. Next bigger projects are a printed and easy to build kajak and an „earth rover“ for research purposes.

There will also be a shop on raise-uav.com where you can buy kits and ready made articles to keep me funded for further development.

I also began a video series picturing the builds and other useful content with its first episode right here

Cheers 🙂

mostly printed camera slider – part 3

Has been tested intensively now. Works ok, with a little practice. I guess I can´t expect more from a printed design due to the weight shift with 500 g class DSLMs. Nevertheless thats enough to do some close slides for products etc.

See it slide here:

There might be some documentation necessary before releasing it on thingiverse as the mechanism needs to be adjusted correctly.

Designing and Building a Dual-head 3D Printer

I had the opportunity to try out at least 5 different printers. All of them had sifgnificant backdraws like missing heatbed, price and noise. They all did there job anyway and my Fabrikator is working pretty much „fire and forget“ all the time. Nevertheless I´m tempted to create my own printer just for the sake of adding it to my collection of valuable experiences.

I came up with T-Bot first iteration closely related to prusa´s I3 framewise. I didn´t liked the Z leadscrews standing out that much and too far away from the linear slides so the second version focused on making this a little more aerodynamic.

I am aiming for a precise as possible head and bed positioning mechanics with dual extrusion the bowden way. I have good experience with bowden so I don´t see any significant disadvantages at the moment.

The second version with the new z and x mechanics.

There are E3D V6 mounted on the gantry at the moment but it should be stable enough for light milling operations.

The frame is designed with 16mm MDF in mind but I probably change to a different material (not OSB). Thats why I have to redesign most of the frame parts as the new material is somewhat thinner.

I already have most of the electronic components in mind. The first prototype might be powered by components I have laying around but the finished version is meant to be state of the art 🙂

Watching Thomas Sanladerer´s channel really helped me out making decisions at some points in the design process so thank you for your effort in making great videos, if you ever read this.

 

MPCNC – New KRESS FME800q tool-holder with dust shoe assembly

First render of the new tool holder with dust shoe, connected at the bottom. The goal was to stiffen the spindle for aluminum milling and the transition to a more comfortable suction system as I don´t like standing next to it for an hour.

The clamp itself has already been printed and the vaccuum attachment is on its way. I will see how this turns out and if I need some kind of brush to bridge the gap to the workpiece or if the pure airflow is strong enough to keep the chips and dust under control. The spindle is closer to the gantry and sits firmly clamped by two M4 screws with washers and nylocks.

Sorry for the bad print quality, it is printed in PETG and I didn´t dialed in the parameters carefully as this is a plain mechanical part with no optical ambitions 😛

Those are my preparations for the nex aluminum milling test runs and the upcoming bigger project that might cause lots of dust.